KORREKTUR – “Exit Eden”-Mitglied ist Deutsch-Amerikanerin

Im Text “Beeindruckende Untreue” vom 19.07.2017 stand, dass ein Bandmitglied von “Exit Eden” aus der Schweiz käme. Ich bitte diesen Fehler zu entschuldigen. Das vierte Bandmitglied, Anna Brunner, ist Deutsch-Amerikanerin, wie man beispielsweise hier nachlesen kann. Es gibt auch eine Schweizer Musikerin mit dem Namen Anna Brunner. Sie spielt aber nicht bei Exit Eden mit.

Übrigens: Mittlerweile ist das Debutalbum der Band erschienen: “Rhapsodies in Black”. Kann ich nur empfehlen!

Beeindruckende Untreue

Update 16.08.2017: Korrektur! (siehe unten bzw. Klick auf “weiterlesen”)

Da suche ich nach Coverversionen eines allseits bekannten Songs: “Unfaithful” von Rihanna. Kämpfe mich durch verschiedene Versionen, nicht nur englische, ärgere mich über eine mehrsprachige Version. Bei einer Version bekomme ich aber vor Staunen den Mund nicht mehr zu. “Beeindruckende Untreue” weiterlesen

Musikbetten sind oft nicht professionell, sondern unnötig!

… und das ist meine Meinung!

Man hört sie überall: Im “Serviceblock” im Radio, am Anfang einer Sendung, während einer Moderation und sogar während den Nachrichten.

Aber wozu dieses Hintergrundgedudel? Sogar während TV-Reportagen läuft Musik im Hintergrund! Musik einbauen kostet Geld – Warum also nicht die Musik weglassen und mit dem gesparten Geld noch bessere Sendungen machen? Wenn ich eine Dokumentation oder eine Reportage anschaue, dann ist das ein Informationsformat. Eine musikfreie Version enthält nicht weniger Information als eine mit Gedudel!

Beispiel: Das Sendeteam reist in eine gefährliche Gegend – welche Musik kommt? Genau, sicher keinen Schlager. Eine Infografik wird eingeblendet – was hören wir außer der erklärenden Stimme? Richtig! Hier wird’s schon melodischer. Wer öfter solche Sendungen schaut kennt das. Aber: Das ist kein Spielfilm! Er klingt nur so! Mir ist kein Preis für die “Beste Musik in einem Informationsformat” bekannt – wozu also diese Mühe?

Notenzettel mit Beschriftung
Notenzettel mit Beschriftung

Das gleiche gilt übrigens für Radionachrichten besonders auf den Sendern, die das jüngere Publikum ansprechen sollen bzw. wollen: Gerne läuft dort mal die ganze Sendung lang irgendwas im Hintergrund. Liebe Sender: Soll das etwa “modern” sein? Wollt ihr damit eher das junge Publikum erreichen? Habt ihr Angst dass die “digital natives” umschalten, weil sie mal einige Minuten keine Musik hören? Ich bin unter 20 und höre mir lieber die Nachrichten im Deutschlandfunk an als Meldungen mit Pauken und Getute dahinter. Da werden die Nachrichten gelesen, ohne Musik hintendran. Übrigens auch nicht während Wetter und Verkehr – Musik kommt nur als Trenner dazwischen. Da steht die Information an erster Stelle.

Und einige Sender scheinen es sehr gut zu meinen mit der Musik und unterlegen auch noch viele Moderationen mit ihr. Mir ist das zu hektisch und zu viel. Aber an einer Stelle lasse ich mir das gerne mal gefallen: Am Anfang einer Sendung. Die Erkennungsmusik ertönt, die Musik läuft weiter, der Modertor bzw. die Moderatorin fängt an zu sprechen. Doch spätestens, wenn alle einleitenden Worte gesagt sind und die Themen der Sendung klar sind, dann sollte doch bitte die Musik verklingen. Bis Sendungsende oder nächstem gespielten Song.

Wenn das hier ein Verantwortlicher bzw. eine Verantwortliche eines Senders liest und meint, Musikbetten würden auch an die Stellen gehören, an denen ich sie ablehne, der/die schreibe mir bitte eine Mail. E-Mail-Adresse finden Sie unter “Kontakt”. Danke. 🙂