{"id":412,"date":"2016-12-27T01:00:19","date_gmt":"2016-12-27T00:00:19","guid":{"rendered":"http:\/\/dabars.de\/blog\/?p=412"},"modified":"2016-12-27T00:18:21","modified_gmt":"2016-12-26T23:18:21","slug":"taeglichdabars-folge-23","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dabars.de\/blog\/taeglichdabars-folge-23\/","title":{"rendered":"T\u00e4glichDabars &#8211; Folge #23"},"content":{"rendered":"<p>Jahresr\u00fcckblick &#8211; Teil 1<\/p>\n<p>In dieser Woche m\u00f6chte ich mal auf einzelne Themen des Jahres zur\u00fcckblicken. Bereits im <strong>Januar<\/strong> waren Beitr\u00e4ge in sozialen Netzwerken ein gro\u00dfes Thema! Sowohl Falschmeldungen, als auch Hasskommentare. Und: Viele Medien wurden kritisiert, sie h\u00e4tten \u00fcber Ereignisse am K\u00f6lner Hauptbahnhof zu sp\u00e4t berichtet. Ich finde: Besser sp\u00e4t und richtig als schnell und daf\u00fcr mit der Gefahr grobe Fehler zu machen. Guter Journalismus braucht Zeit zum Recherchieren. Und die Relevanz eines Themas wird manchmal auch erst mit der Zeit deutlich. Wenn Medien aufgrund ihrer Informationen zun\u00e4chst nur von kleinen Zwischenf\u00e4llen wissen dann bedeutet das eben auch wenig Berichterstattung. Wird das Ausma\u00df eines Ereignisses aber deutlich, so wird auch entsprechend berichtet. Und so haben es die gro\u00dfen Fernsehsender auch gemacht.<\/p>\n<p>Im <strong>Februar<\/strong> feierte die Wochenzeitung &#8222;DIE ZEIT&#8220; ihren 70. Geburtstag. Ich selbst bin seit ungef\u00e4hr zwei Jahren kritische Leserin &#8211; was aber nichts mit der Zeitung zu tun hat, Medien konsumiere ich allgemein kritisch. Nicht ablehnend, aber in dem Wissen, dass Kommentare nicht unbedingt auch meiner Meinung entsprechen m\u00fcssen. Ist dies aber der Fall, freut es mich nat\u00fcrlich umso mehr ;-). Ich pers\u00f6nlich lese ja am meisten im Politikteil und am wenigsten bei der Wirtschaft. Erfreulich finde ich auch, wie es &#8222;DIE ZEIT&#8220; schafft, als Wochenzeitung kurzfristig auf aktuelle Ereignisse einzugehen. So gab\u00b4s bereits in der Ausgabe vom 10. November ausf\u00fchrliche Artikel zum Wahlausgang in den USA. Eine Wochenzeitung, aktuell wie eine Tageszeitung.<\/p>\n<p>Mitte <strong>M\u00e4rz<\/strong> sendete der <em>NDR<\/em> in seiner Satiresendung &#8222;extra3&#8220; ein satirisches(!) Lied zum t\u00fcrkischen Pr\u00e4sidenten Erdo\u011fan. Das Lied wurde so bekannt, dass es mittlerweile einen eigenen Artikel im Lexikon &#8222;Wikipedia&#8220; hat. Was dann passierte ist bekannt, der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident mochte den Song nicht, Jan B\u00f6hmermann erkl\u00e4rte in seiner Sendung, was man als Satiriker machen darf und was man nicht machen darf, woraufhin diskutiert wurde ob die Art, wie es Jan\u00a0B\u00f6hmermann machte, in Ordnung war oder nicht, ob das Satire war oder nicht und was \u00fcberhaupt Satire ist und was Satire darf. Ich finde: Satire darf viel, aber nicht alles. Sie sollte jedenfalls nicht alles d\u00fcrfen. Sie sollte vor allem nicht beleidigen d\u00fcrfen.\u00a0Rechtlich beurteilen kann und will ich B\u00f6hmermanns Auftritt zu diesem Thema nicht, aber kann sagen:\u00a0Lustig fand ich das Vortragen des Gedichtes nicht. Aber der Humor der Sendung ist auch nicht meiner,\u00a0ich schaue lieber andere Sendungen als die\u00a0auf <em>zdfneo<\/em>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jahresr\u00fcckblick &#8211; Teil 1 In dieser Woche m\u00f6chte ich mal auf einzelne Themen des Jahres zur\u00fcckblicken. Bereits im Januar waren Beitr\u00e4ge in sozialen Netzwerken ein gro\u00dfes Thema! Sowohl Falschmeldungen, als auch Hasskommentare. Und: Viele Medien wurden kritisiert, sie h\u00e4tten \u00fcber Ereignisse am K\u00f6lner Hauptbahnhof zu sp\u00e4t berichtet. 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